Donnerstag, 13. August 2009

noch 60 stunden. genauer 59 stunden und 20 minuten...
wie muss man die letzte zeit nutzen? keine ahnung , bin verwirrt. fanny ist fast nicht zu hause; manuel, ihr mann ist im krankenhaus und muss operiert werden. heute abend kommen zwei neue freiwillige an. unsere nachfolger.
aus und vorbei.
aber hab ich schon mal erwaehnt, dass das die beste entscheidung meines lebens war, hierher zu kommen?!

Donnerstag, 6. August 2009

und ein letztes mal hola aus peru...

gestern bin ich von einem kurzen aber spannenden abstecher nach La Paz, Bolivien zurueckgekommen. eigentlich wollte ich auf schnellstem wege nach lima weiter, aber es gab keine busse mehr, also habe ich die selbstfolterung auf heute nachmittag verschoben und verb ringe gerade noch einen tag in arequipa im sueden von peru. mit einer englaenderin und einem argentinier aus dem bus habe ich ein zimmer genommen. und jetzt werde ich gerade dauernd von dem lustigen hotelbesitzer abgelenkt.... den ich gestern beim weggehen leider nicht erkannt habe, so dass ich jetzt ein argentinisches weinchen mit ihm trinken muss:). und er mir salsa tanzen beibringen will. es ist 12 uhr mittags:)

la paz ist ein einziger grosser markt. ca die haelfte der weiblichen bevoelkerung traegt die traditionellen roecke, faltenwerfend und schillernd-bunt mit glitzer, ein kunstvoll gestricktes dreieckiges tuch ueber die schultern geworfen und ein melonenartigen hut auf dem kopf, der mit einem gummiband festgehalten wird. gleich am ersten nachmittag hab ich mich mal wieder verlaufen, zwischen den chaotischen verstopften strassen. nach einigem kreisen, vorbei am mercado de brujas (hexenmarkt), kaesen zum verkauf auf plastikfolien am boden, an haushaltswaren und kleidung ueberquellende staende , maennern die schreiend klopapier verkaufen und ein paar einladungen zum weggehen, fand ich dann doch mein hotel wieder.

am naechsten tag auf der weiteren erkundung der stadt (noch mehr markt:) und doch noch ein zentrum) zog ich mit robinson aus chile herum, den ich coca-kauend in der naehe der "hexenstaende" getroffen habe. nachmittags fuhren wir ins valle de la luna, das tal des mondes, im sueden von la paz. die gegend heisst so, weil sie aussieht wie mondlandschaft (zumindest koennte man sich den mond so vorstellen). es ist vollmond, klarer sternenhimmel, wir sitzen auf dem dach eines hauses zweier maler voller bilder und sehen in das tal, das aus lauter termitenhuegelartig geformten sandgebilden besteht, dicht auf dicht wie ein riesiges nagelbrett beschienen vom mondlicht ...

liebe gruesse, wuenscht mir glueck, dass mein hintern keine langfristigen schaeden nimmt von der langen busfahrt...

also dann zum vino...

judith

Sonntag, 2. August 2009

TITICACASEE...

wie klingt das? schon allein der name hoert sich an nach ferne. nach unerforschter weite. und da bin ich jetzt...
aus cuzco bin ich mehr oder weniger gefluechtet. eine wunderschoene stadt, aus alten ziegelgedeckten (hier eine seltenheit) haeusern, steilen gassen, kirchen... und orginal inkagrundmauern, vor denen sich die touristen draengeln. ich war zu geizig mir das touristenticket fuer 10 tage zu kaufen, und nur mit dem haette man die umliegenden ruinen besichtigen koennen. also bin ich einfach zwei tage durch die strassen gelaufen. so wie ich das egtl immer mache. immer bergauf, und man findet irgendeinen genialen aussichtspunkt. weg vom plaza de armas, dem zentrum, und man trifft auf den typischen perutrubel. von touristenmassen noch nicht ueberlaufen. auf einem platz draengt sich eine grosse menschengruppe um drei maenner mit schoenen marionetten. unter ihnen ist ein kleinwuechsiger, sie streiten sich gespielt eber irgendetwas. die umstehenden amuesieren sich gut...
von meinem beschluss auch mach picchu auszulassen, bin ich bis jetzt noch nicht hundertprozentig ueberzeugt (120 dollar, oder insgesamt12hwandern(hin und zurueck), 4uhr nachts aufstehen zum anstellen... ), -und war es noch viel weniger auf meinem weg zum busbahnhof, mit aufgepacktem rucksack... kaum angekommen nehmen mir die puno-puno-cinco-minutos-rufe die entscheidung ab. als man mir dann auch noch einen doppeldeckerpanoramaplatz fuer fast den halben peis anbietet, lass ich einfasch das ueberlegen und steig in den bus.
mein sitznachbar stoehnt die fahrt lang ueber die hitze (die wirklich ziemlich heiss ist:) ). er ist polizist. hat frau und kind in cuzco, abeitet aber in puno. aus irgendeinem grund duerfen polizisten zmindest in den ersten jahren nicht verheiratet sein. und so merkt das anscheinend niemand.
auf der fahrt hoer ich schnel auf ueber meine routenplanung nachzugruebeln. es ist einfach zu geil. worte koennen das gefuehl mal wieder nicht beschreiben. wir fahren durch eine ebene zwischen zwei bergketten, teilweise liegt schnee in schattigen scharten der gipfel. die eisenbahnlinie laeuft neben der strasse her. alles hat die farbe des trockenen grases der hochebene. gelb braun. in orten treiben alte frauen, in vielschichtigen roecken esel vor sich her. wie es wahrscheinlich schon ihre grossmuetter getan haben. kinder spielen, einen reifen vor sich hertreibend. alpakaherden grasen. und liefern die wolle fuer die artesaniawelle die cusco ueberschwemmt hat.
abends komme ich in puno an. es ist schon dunkel, aber beim hinabfahren in das zentrum sieht man den see glitzern. den lago titicaca...
puno gewinnt, von mir nhoechstpersoenlich ueberreicht, den preis der groessten unflexibilitaet was vegetarisches essen zubereten betrifft!!! ich habe in bestimmt 7 restaurants gefragt, unter anderem den tellerbestuecker unter aller logischen ueberredungskunst versucht davon abzuhalten, das huenchenbein zu dem salat und pommes zu legen... aber nur voellige verstaendislosigkeit geerntet:)

der see hiess urspruenglich TITIQAQ(a) (sprich das Q als sehr hartes ch). Titi bedeutet bergkatze, der puma, der bei den inkas und auch den pre-inka-kulturen verehrt wurde. der see hat, mit viel fantasie, die form eines pumas. mitsamt eines ihn anbetenden inkas. (den man aber mit unerfahrenem auge eher als kaninchen interpretieren wuerde.) Qaqa ist die farbe der berge und der steine. es ist nicht nur einfach grau... ich liebe die stolze ausdrucksweise der inkanachkommen...
die hauptattraktion des sees sind die islas de los uros. ein volk, das hier auf kuenstlich aus schilf gebauten schwimmenden inseln wohnt. alles ist aus schilf. der boden unter ihren fuessen, die haeuser, die boote... man kann es sogar essen. (somit sind auch die bewohner aus schilf:) der praesident fujimore hat ihnen solarzellen geschenkt. heute stehen in manchen huetten fernseher. auf schilf.



faszinierend! nur schade das wenig von ihrer originaltaet uebrig geblieben ist. erstmal sind die leute die dort heute lebne (ca 1500) mur noich die kinder der wirklichen uros. die sind vor jahren aufs festlandgezogen, von dort allerdings wieder vertrieben worden und teilweise zurueckgekehrt, aufs wasser. jetzt leben 80% vom tourismus. das scheint rentabel zu sein. die inseln haben sich fast zu einem zoo entwickelt: taeglich legt in puno eine ganze flotte an ausflugsbooten ab. neugierige trampeln durch ihre privatsphaere und luken in ihre huetten. dafuer verlangen sie eintritt wie in ein freilichtmuseum und noetigen die touris praktisch, allein durch die enge die herrscht, sich ihre handwerksprodukte verkaufen zu lassen.
trotzdem, immer noch haben die inseln etwas maerchenhaftes. all das gelbe schilf wirkt nicht wie ein ernsthafter (ueber)lebensraum fuer menschen.
am hafen punos traf ich carlos. der letzte inka, wie er sich selbst nennt. er erzaehlt mir alles ueber die kultren, die um den see gelebt haben und immer noch leben. er erklaert mir ausfuehrlich warum er nicht an gott glaubt (genau genommen hat das, wie ich ihn verstehe, nichts mit gott zu tun. sondern damit, dass er die ausueber des christentums, die spanischen konquistadoren, die sein land ausbeuteten, hasst). aus seinen erzaehlungen spricht ein stolz auf die kultur und lebensweise seines landes, den man bei vielen seiner landsleute heraushoert. wieder einmal wird mir klar, das dieser stolz etwas tolles ist (so lange er sich nicht blind auf alles bezieht...) . das bewusstsein ueber ihre vorfahren, der versuch ihre lebensweise und ihr verhaeltnis zur natur nachzuempfinden und weiterzuleben gibt den menschen kraft. sie leben ihre tradition! es gibt so viele braeuche, feste, taenze und jeder kann dir stundenlang darueber erzaehlen...
was weiss ich denn eigentlich von meinem land?
wir reden auch davon, wie es ist, so "besichtigt" zu werden. tourismus ist ja immer einbesichtigen, ein das fremde anschauen, sich mitten reinstellen. und das andere fuer anders erklaeren. auch wenn man das noch so vorsichtg tut, bleibt die richtung die gleiche: das zooprinzip. das waren an diesem tag meine gedanken. carlos, allerdings, sieht das gar nicht so sehr. in erster linie freut es ihn, fremde zu sehen, die sich fuer sein leben hier interessieren...
er ist von taquile. die insel, auf der die maenner stricken.
heute hat er mich auf enen ausflug dorthin mitgenommen. taquile besteht aus 6 communidades, die alle noch sehr traditionsbewusst leben. die maenner tragen schwarze hosen, die faja( ein bauchgurt, der die koerperenergie schuetzt), weisse hemden und eine selbstgestrickte muetze. rot mit weiss bedeutet unverheiratet, nur rot verheiratet. sucht sich ein junge ein maedchen aus, kommt deren vater um des kuenftigenschwiegersohnes strickkunst zu pruefen (die auch wichtige einkommensgrunsdlage ist). dazu fuellt er wasser in dessen muetze. haelt sich das darin mindestens 2 minuten, testet die dei mutter des jungens die tuechtigkeit des maedchens: haelt diese ihrem urteil stand, steht der hochzeit nichts mehr im wege.
auf der insel ghibt es keine polizei. nur ein paar autoritaetspersonen, die sozusagen unter anderem als polizei fungieren. ihre tracht unterscheidet sich durch eine knallbunte ohrenmuetze, die se unter einem schwarzen hut tragen, von der aeusseren erscheinung der uebrigen. die polizeiuniform ist also eine bunte muetze:)
zur begruessung tauschen die leute cocablaetter aus, die sie staendig in kleinen gewebten taschen mit sich tragen. die blaetter sind heilig, ihr austausch symbolisiert den respekt fuer den anderen.

auf der rueckfahrt erzaehlt mir carlos so viel von verschiedenen festen und gebraeuchen, kuehen werden die ohren mit blumen behaengt und junge maenner bekaempfen sich spassesmaessig mit fackeln, so dass morgens noch die huegel rauchen ... so viel erzaehlt er, dass ich gar nicht mehr zuhoeren kann...
obwohl nicht mehr viel zeit ist, habe ich mir ein busticket nach la paz gekauft. morgen nachmittag werd ich schon ankommen. von hier aus ist es nicht mehr weit...
meine finger sind eiszapfen. hier ist es immer frisch, und nachts echt kalt. deswegen kriech ich jetzt leiber ins bettchen, um morgen die busfahrt geniessen zu koennen.
die besten gruesse,
judith

Mittwoch, 29. Juli 2009



hallodiiii
viel passiert in den letzten tagen... mittlerweile bin ich in cuzco angekommen, eine wunderschoene, und ebenso touristische stadt in den anden, erbaut auf alten inkagrundmauern.
ich bin seit ein paar tagen allein unterwegs. tessy hat in lima beschlossen doch wieder nach bogota, kolumbien hochzufahren. ich bin weiter unserer angeplanten route gefolgt.

nach trujillo fuhren wir also auf direktem wege nach lima. lima ist riesig und zur verwirrung des besuchers gibt es mehrere zentren, die ewig auseinander liegen. das centro de lima ist besteht aus grossen protzigen haeusern, praesidentenpalast usw, und kirchen. es gibt eine fussgaengerzone mit teuren geschaeften. alles wirkt sehr europaeisch, vor allem weil kleine strassenverkaeufer oder -kuenstler offenbar von hier wegverboten wurden. schade, es fehlt das was die staedte sonst lebendig macht. gleich bei der ersten besichtigung, haben wir jemand kennengelernt. hihi meine haare sind so praktisch, automatisch wird man immer angesprochen. mit dem und einem mexikaner aus unserm backpackerhostal hab ich dann doch noch einen unterhaltsamen abend verbracht, in einer von zwei identischen und zçeinzigen bars im limacentro...
apropos, unser hostal. so ein abenteuer. wir kamen morgens an, nahmen die naechstbeste billige
unterkunft schliefen aus, und machten uns- voellig kopflos- auf den weg, die stadt zu erkunden.. mit dem bus ins centro , von da ans andere ende der stadt...und abends dann zurueck zum hostal. hihi, von dem wir allerdings nur wussten dass es mochileros heisst (was so viel wie backpacker bedeutet) und in miraflores lag, ein ziemlich grosser stadtteil. naja, das ganze wurde zu einer 2stundigen taxiodyssee. erschwert noch dadurch, das jeder taxifahrer bahauptete, klar kenn ich, und alle meine fragen nach dem aussehen bestaetigte - und dann ueberhaupt keine ahnung hatte... typisch. zu unserem grossen glueck kannte dann ein polizist das hostal. die beschreibung, dass der besitzer ziemlich dick ist, war unsere rettung..
ein weiteres zentrum der stadt ist barranco. da haeufen sich die bars, hotel und restaurants. klein aber angenehm alternativ.
von dort aus kann man ein paar stufen zum meer runterlaufen. kuehl und windig. natuerlich ist der limeñische winter noch lange nichts gegen den deutschen. die haeuser limas reihen sich dicht an dem sandigen abhang. nur ein paar hundert meter breiter streifen, verbaut durch laermige strasse, trennt die stadt dann noch vom meer.
auf den erten blick, enttaeuschte mich lima etwas. ich haette mir es viel chaotischer und spannender vorgestellt. aber schon in der kurzen zeit, die ich es kennengelernt habe, liess sich ahnen, dass es, genau wie in quito, oder noch mehr, viel zu entdecken gibt... eine "mushroom" party auf einem parkplatz (obwohl es ruhig etwas mehr mushroom haette sein koennen..:) da ordne ich salsa und reggaeton nicht ein..), ein vegetarisches restaurant in einem alten zugabteil, ein innen graffitibespruehtes haus, bewohnt von locos, tatoowierern und zirkusleuten, auf das ich mit dem mexikaner zufaellig im langweiligen lima centro stosse.
nach vier uebernachtungen zieh ich dann weiter. wie gesagt alleine. das erweist sich als gar nicht so einfach. der 28 juli ist nationalfeiertag, día de la patria. das heisst alle hotels sind voll, buspreise steigen... echt nervig, aber nach ewigen rucksack rumschleppen und in nausend busubnternehmen fragen komm ich dann doch nach paracas los. ein teurer bequemer luxusbus. ich muss sagen, ich ziehe das mandarina-un-sol-geschrei, das geholper, und heiratsangebote von buskontrolleuren der sterilen klimanalgenfahrt trotzdem vor...

paracas, nur ein steinwurf von der, dem gleichnamigen peruaner schnaps ihren namen gebenden, stadt pisco entfernt ist an sich nicht so spannend. klein, flach, staubig. nur dank ihrer naehe zu einem wuestennaturreservat und dem islas ballestas at es sich zum touristenmagneten entwickelt.
ich kam an, als es gerade dunkel wurde, sofort umringt von "taxitaxi", "habitacion?" und "tourestoures". ein alfredo, arbeitet in einem tourbuero, half mir bei der unterkunftssuche. ohne erfolg, alles besetzt. also bot er mir an, in seiner cabaña zu uebernachten, die er manchmal wenns spaet wird, benutzt um nicht nach pisco fahren zu muessen. gut, warum nicht, denke ich... bald komme ich aber dann doch ins zweifeln. alfredo erklaert mir zwar, dass touristen voellig sicher sind. jeder kennt jeden, und wenn etwas passieren wuerde, kaeme deruebltaeter, der die touris vertreibt nicht lebend aus der stadt... na gut, glaub ich ihm ja, aber trotzdem wuiird es immer dunkler und leerer. seine "cabaña" (huette) erweist sich als badloser verschlag aus strohmatten und blauer plastikplane, wie hier hier viele haeuser aufbçgebaut sind. die ganze umgebung besteht aus nicht viel weniger provisorischen unterkuenften. gepinkelt wird hinter der heutte. ich bleibe, eine andere moeglichkeit habe ich ja nicht. und trotz dem zugegeben doch ziemlich hohen risiko (noch am morgen versprachen tessy und ich uns jetzt wirklcih vorsichtig zu sein) lockt das abenteuer:). ich geh noch mit alfredo nach pisco, einen pisco sour trinken. der besteht aus pisco limonen zucker und rohem geschlagenem eiweiss. klingt widerlich, schmeckt aber ganz gut. die gegend ist bekannt fuer ihre wein, und eben pisco produktion. zwei tage spaeter steht in einer pisco/wein-schenke an der wand: pisco es peru, pisco ist peru.
am naechsten morgen nach einer kalten nacht in der wueste, sammel ich mich mit einem riesen haufen in- und auslaendischen touris am pier auf. zwei mal taeglcih legt hier eine riesenflotte islas-ballestas-besichtigungsboote ab. oh ich liiiebe bootfahren:) sonne wind und salzwasser im gesicht... und mit ausblick auf die wuestenkueste. man faehrt an einer riesigen figur vorbei, die dioe paracas-kultur hier vor 900 jahren in den stein gekratzt haben. ueber 100m lang und einen halben meter tief. die bedeutung ist bis heute unklar. die vermutungen sind: zur orientierung fuer seefahrer oder aus astronomischen zwecken.
dann kommen wir bei den inseln an. das peruanische galapagos fuer arme leute. noch ein ganzes stueck vom ziel entfernt seh ich ein seerobbenkopf aus dem wasser schauen. sie grinst kurz zum boot hinueber, ich muss auch grinsen, weils sonst niemnad sieht, und taucht wieder unter. die ertse robbe in live meines lebens...
die inseln sind bewohnt von einer verrueckt riesigen menge an voegeln. unter anderem pinguine, moewen und andere... sie stehen sich nur so auf den fuessen, machen ein ungaubliches geschrei und kacken den ganzen tag. der vogelkot liegt angeblich manchmal bis zu 30m hoch und wird zur verwendung als duenger abgebaut.
auf den felsen luemmeln ausserdem die seeloewen rum, und lassen sich von der sonnne aufheizen. gaehnen manchmal und stoeren sich kein bisschen an den booten voller gaffender menschen... ein schoener ausflug.
ich bleib noch eine nacht. kartenspielen und weintrinken mit alfredo. und mach mich dann wieder auf richtung panamericana, einen bus weiter richtung sueden nehmen.

ich moechte nach nasca, wo die beruehmten nasca linien zu bestaunen sind. dazu muss ich den bus in ica wechseln. die stadt ist mal wieder typisches peru chaos und man kann sie nicht einfach so unbesichtigt liegen lassen. ich wander ein bisschen herum, setz mich unter den laubenbeschatteten vorplatz einer kirche und geniesse die atmosphaere. da kommt ein typ vorbei. ob ich jmd in rosa t-shirt gesehen haette. ich muss lachen, nein, hab ich nicht. wir kommen ins gespraech, er heisst auch alfredo, erzaehlt mir von der stadt und schlaegt vor einen kurzen abstecher nach huacachina zu machen, eine oase ganz nah am ort. nach kurzem hin und herueberlegen, beschliess ich mitzukommen. ich hab zeit und muss mich nach NIEMNDEN richten. kann machen was ich will.
wir erklettern eine duene, ueber einem dreckigen see mit tretbooten und einer handvoll hotels und palmen. man kann hier sanndboarden. das ist wie snowboarden, nur im sand. egtl wollt ichs ausprobieren, aber es ist so heiss, der sand klebt ueberall..ich lass es lieber. die aussicht ist ungalublich. wueste wie aus tausendundeinenacht (sind die da in der wueste..? stell ich mir zumindest vor..) duenen duenen duenen, so weit das auge reicht. mitten im sand liegt eine kleine ansiedlung aus haeusern. familien, die vor vier jahren bei einem regenguss aus ica gefluechtet sind und seitdem hierblieben, erklaert mir alfredo. wir siotzen auf der riesigen sandduene in bratender hitze und reden ueber regen.
alfredo will mir das ica-nachtleben zeigen. also doch eine nacht hierbleiben. wir gehen eine widerliche mischung aus pisco und suessem wein trinken... dann doch lieber nur der wein. morgens ein lecker-jugo-fruehstueck und museumsbesichtigung. (hihi die paracas leute hatten wohl manchmal dreads. und was fuer lange!! ausserdem haben sie es, wie viele kulturen, schick gefunden, ihre koepfe zu verbeulen. dazu wurden die babys auf eine wiege gespannt, die aussieht wie ein folterinstrument...)
auf der fahrt nach nasca, bekomme ich mal wieder ich weiss nicht wie viele heiratsangebote von saemtlichen kontrolleuren und busjungs... mitten im nichts schmeissen sie mich dann aus dem bus, nicht ohne mir ihre nummer aufzudraengen:). ich bin in dem riesigen gebiet, in dem mal irgendjemand unerklaerliche geometrische linien und tiersymbole gekratzt hat. ueber hunderte von quadratkilometern, und sichtbar nur aus der luft. wie sie das gemacht haben, weiss bis heute niemand. man vermutet dass es eine bitte um wasser war. von einem rostigen metallgestell direkt neben der panamericana kann man zwei figuren des riesigen komplexes sehen. ich bin fast eiun bisschen enttaeuscht, so spektakulaer sind die gar nicht. aus der luft muss das tausendmal krasser sein.
ich sitze auf meinem rucksack, in der sonne schwitzend, auf den bus wartend. ich beobachte die trucks , die in schneckentempo die schnurgerade , in der ferne flimmernde strasse entlangkriechen, an mir vorbeidroehnen und wieder genauso langsam davonzuckeln.

nachmittags erreiche ich nasca, auch das ein ganz sympathischer ort. hier such ich mir allerdings wirklich nur den naechsten bus, mal wieder mit der hilfe eines freundlichen chicos, von dem ich mir nicht eimal den namen gemerkt habe.
14h fahrt... nach cuzco.
jetzt bin ich in cuzco. hab durchfall und erstmal den halben tag verschlafen. gibt noch viel zu entdecken...und kiloweiseandenken einzukaufen:)
bis dann, liebe gruesse
judith

Samstag, 18. Juli 2009

hola...
heute schreibe ich aus trujillo, zurueck an der kueste...
von chiclayo aus machten wir einen ausflug in den bosque de pomac, ein staubtrockener wald in dem auf einem sehr grossen gebiet ruinen der sican kultur liegen. (hier der arbol milenario, der tausendjeahrige baum, der, allerdings nur 300 bis 500 jahre alt, ganz verrueckt verwachsen ist) die sican hatten ihre hoch-zeit so zwischen 900 und 1100 nach christus und bauten ihre pyramiden foermigen tempelanlagen aus ziegeln. im laufe der jahre sind aus den pyramiden abgeschwemmte erdhuegel geworden... nur manche teile wurden rekonstruiert, so zum beispiel ein raum in dem junge maedchen geopfert wurden.
der bekannteste fund waren zwei riesige graeber westlich und oestlich eines tempelaufstiegs. man hat dort grosse kostbarkeiten gefunden, alles mit viel gold uns silber. interessant ist auch was man ueber die toten vermutet. ein koerper wurde in hockstellung, kopfueber arrangiert. der kopf nach osten verdreht. angeblich ein herrscher, der irgendetwas angestellt hatte, woraufhin ein schreckliches unwetter (oder duerre?, weiss nicht mehr..) kam und man ihn zur besaenftigung lieber ermordete. mit ihm im grab wurden 2 frauen gefunden, die eine in gebaerstellung, die andere als hebamme. diese beiden symbolisieren die wiedergeburt und den kreislauf.
in dem zweiten grab lag ein herrscher mit gut 15 verwandten begraben, die mit ihm in den tod gehen mussten...


Wir haben einen hoechst holprigen abstecher in die sierra gemacht, in die schoene stadt cajamarca. die strecke dort hin haben wir etwas unterschaeatzt und verbrachten eine furchtbare nacht 7h bei aufgerissener holperstrasse...
pero valió la pena... ein wunderschoenes staedtchen!! der grund fuer den abstecher waren die sogenannten baños del inca, die baeder des inca, in denenatahualpa, der letzte incakoenig die nachricht von den einmarschierenden spaniern erhalten hatte. allerdings fanden wir statt natuerlichen thermalbaedern nur noch den dreckigsten pool meines lebens vor:). also lieber mal wieder auf den markt, denn ich habe schon verstanden: jeder markt ist schoener als der andere:)...
der cajamarqueñische ist ueber viele straesschen verteilt, die staende bedeckt mit plastikplanen- der boden mit faulenden muell. es gibt alles, vom besen zur kartoffel, von erdbeeren bis zur inca kola...wieder ein verzauberndes chaos.

ich glaube jeder ort in peru hat seine plaza de armas (Waffenplatz), ein hauptplatz im zentrum. hier in trujillo ziemlich langweilig und haesslich. in cajamarca wunderschoen. alte herren auf parkbaenken, eisverkaeufer, ein paar koloniale kirchen drumherum. rasensprenger. kleine jungs, die dir mit jaemmerlichsten mitleidston bonbons verkaufen wollen, oder die schuhe putzen.wie schenken ihnen erdbeeren. es ist donnerstag, gefuehlt: sonntag. keiner scheint etwas wichtiges zu tun zu haben...so friedlich,- und vor vielen jahren fand hier eins der groessten indianergemetzel statt und atahualpa wurde festgenommen...

oh...und es gibt kaese... cajamarca scheint beruehmt fuer kaese und sein manjar (suesser brotaufstrich), also milchprodukte, zu sein. das tal ist weit und flach, und ausserhalb des ortes mit gruenen kuhweiden bedeckt.

abends sitz ich auf der plaza de armas und schreibe postkarten. ein etwa dreizehnjaehriger junge kommt und beginnt geige zu fideln...

gestern wagten wir uns dann wieder in den bus, noch kaum kuriert von der anstrengenden hinfahrt. dieses mal fahren wir tagsueber um die wahsinnslandschaft zu bestaunen.

eine landschaft aus staub. kakteen, steinen, manchmal ein paar ziegen und eine huette... es wird noch viel trockener als auf den bildern zu sehen. spaeter dann wieder gruene reisfelder in einem flusstal. die aecker werden mit zwei stieren bewirtschaftet. dann ein riesiger see, zwischen wuesten bergen. als es schon dunkel ist, kann ich draussen weder pflaenzchen noch huegelchen ausmachen. nur noch flacher sand.)

jetzt befinden wir uns also in trujillo, gegruendet von francisco pizarro, dem spanischen conquistador. huebsch renovierte haeuser gibt es, aber, im vergleich zu den orten vorher, wirkt es etwas ausgestorben.ein, zwei tage werden wir bleiben. tessy will die schoenstatt gemeinde suchen (eine kirchliche gruppe die auf der ganzen welt ihre kapellchen hat). danach gehts wahrscheinlich direkt weiter nach limaaaaaa!

gruesse, und abrazos.

judith

hihi, wir haben karten gekauft um die wartezeiten auf die busse zu ueberbruecken. ein rommébattle hat begonnen... in dieses suesse hostal sind wir nur, weils so billig war. voll schoen, mit innenhof voll pflanzenkuebeln. man beachte auch die pflanze auf dem bild hihi

Dienstag, 14. Juli 2009

hallo ihr lieben,
gruesse aus chiclayo, etwas weiter suedlich an der peruanischen Kueste.

Von Piura sind wir an die Kueste gefahren, um doch noch etwas sonne abzubekommen. Leider ist ja hier auf der Suedhalbkugel gerade winter. nicht gerade winterwinter... aber anscheinend auf der hoehe von lima doch schon recht kalt und regnerisch.
um sonnenvorrat aufzutanken verbrachten wir also drei tage in mancora... ein kleiner, touristischer ort mit riesen-sand-strand an der noerdlichen kueste von peru.
das leben hier gleicht sehr den kuestenstaedten in ecuador: verschlafen, entspannt, heiss. motorrikschas, fischrestraurants und cebiche (fischsuppe) -staende.
das meer - gross und flach wie immer:). Viel faszinierender ist hier das inland... wueste kann man die gegend vielleicht noch nicht nennen. aber viel wachsen tut da auch nicht.
landschaftlich wechseln sich niedrige berge und absolutes flachland ab. erklimmt der bus mal einen huegel sieht man auf der einen seite ewig ins land hinein, bis die berge im dunst verschwinden, auf der anderen seite geht flaches ocker in noch flacheres silberblau des meeres ueber.
in mancora lag der strand angeblich bis in die 80ger jahre etwa 200m weiter landeinwaerts, erzaehlte mir ein peruaner auf einem aussichtspunkt bei sonnenuntergang. dann kamen eines nachts riesige wellen und alle fischer fluechteten vom ufer weg in die huegel. als sie am morgen zurueckkamen, hatte sich das meer zurueckgezogen und seitdem von da nicht mehr bewegt. versteh ich nicht, muss wohl mit einem erdbeben zu tun gehabt haben.... wenn man sich die haeuser der anwohner ansieht, kann man die geschichte glauben. die liegen wirklich nur bis an die linie, die mir der peruaner beschrieben hatte. alles was naeher am strand liegt, sind kleine hostales, die wie pilze aus dem boden spriessen...
und faehrt man dann durch diese glattgebuegelte landschaft, durchzogen nur manchmal von kleinen schluchten, kann man sich auch gut vorstellen ueber einen grossen kahlen meeresgrund zu brausen. aus urzeiten. nur eben ohne wasser.
hin und wieder ist die duerre von oasen unterbrochen. an einem fluss hat sich ein ort angesiedelt, genauso flach wie die gegend drumherum. es gibt bewaesserte reisfelder, palmenplantagen und fruehlingsgruene felder.
das naechste ziel ist chiclayo, weiter suedlich, nahe der kueste.
ab piura trifft man wieder auf die panamericana. auf der karte sieht sie aus wie mit dem lineal gezogen. und das ist sie auch. eine schnurgerade linie, am strassenrand ein paar kaergliche buesche. nach deutschen verhaeltnissen eine landstrasse. busse, lkws und nur wenige privatautos rauschen aneinander vorbei und blenden sich durch seltsam planloses einsetzen des fernlichts. plastiktueten wehen ueber den teer und verhaengen sich im gestruepp. der gesamte lange strassenrand ist markiert durch muell.
ein fuchs ueberquert die strasse. dann ploetzlich lichter am himmel. und man faehrt durch einen naechtlichen ort der scheinbar nur aus der einen strasse besteht.

gestern abend erreichten wir chiclayo. mit guter laune nach der fahrt hinter der kino-panorama-frontscheibe des doppeldeckers. wieder wirkt die stadt sofort sympathisch auf mich. in der apotheke erkundigen sich zwei junge frauen ganz fasziniert ueber alle details meines haarstyles:), freuen sich, dass wir so gut spanisch sprechen. nebenan trinken wir vor dem zubettgehen einen jugo (saft) aus maíz morado, lilanem mais, den man hier ueberall sieht, der mir aber in ecuador noch nie aufgefallen ist.

in chiclayo wollte ich station machen, weil es hier einen grossen markt gibt, mit allem. wie immer essen obst fleisch fisch (in einer schale sich windende, lebende) kleidung stoffen haushaltsgegenstaende...

...peruanischem kaffe und schokolade...

...und zudem, und dafuer ist er bekannt, vielen schamanenutensilien, talismanen, wunderwaesserchen, heilkraeutern und liebespuelverchen.

an einem stand mit, wie brennholz aufgeschichteten, san pedro kaktus(siehe vorheriger eintrag) scheiten erkundige ich mich wie man die droge zubereitet. wir ratschen mit den zwei herren, die sich sichtlich freuen den zwei gringas ihre waren zu erklaeren. die zigaretten sind aus purem tabak. sie werden nachts geraucht, und zwar in gedanken an eine person, die dann von einem traeumen muss. es gibt woodoo puppen und seltsame gebilde, die aussehen wie getrocknete und gefuellte gedaerme, und deren zustaendigkeit ich nicht verstehe, aber lieber auch nicht noch einmal nachfrage...

anderswo stapeln sich getrocknete kraeuter. es riecht wie im teeladen. oder wie vor dem gewuerzregal... man beachte auch den ausgestopften vogel im bild.

neben gegenstaenden aus reinigungsritualen der inkas undkleine flaeschchen mit sehr bunten inhalt, die dich schuetzen sollen, marienfiguren.

in diesem sinne, die besten gruesse. (keine angst ich habe keine woodoopuppe gekauft:)

judith

Donnerstag, 9. Juli 2009

wahnsinn!!, wir sind in peru...
der reihe nach: ...vilcabamba ist ein suesses, stilles kaff im sueden der ecuadorianischen sierra,1700m. dass man dort voellig stressfrei lebt, glaub ich sofort. niemand scheint etwas zu tun zu haben. es gibt ungefaehr genauso viele autos wie esel. und die schleppen riesenberge von zuckerrohr durch die strassen.
(eine kleine tienda (miniminisupermarkt) auf dem weg zu unserer herberge, etwas ausserhalb des ortes)

ausser ausspannen gibt es da nicht viel zu tun. der grossteil der hippie touristen kommt wahrscheinlich eh nur:) um san pedro auszuprobieren, eine droge aus dem gleichnamigen kaktus, wirkungsstoff meskalin, die fuer schamanen rituale verwendet wird und fuer die der ort bekannt ist. nachdem ich aber vor ein paar wochen in der selva, in misahualli, ein ayahuasca(wird aus einer liane gewonnen)-ritual mitgemacht habe, und von dem ergebnis nicht so wahnsinnig vom hocker gehauen wurde:).. war mir nicht danach, das noch einmal zu probieren...
(Judith beim vermeintliche orangen(wie sich herrauststellte, handelte es sich um grapefruits)-und mandarinen-klauen)

also unternahmen wir gestern nur eine kurze aber wunderschoene wanderung durch das idyllische tal von vilcabamba, bestaunten des abends einen wundervollen regenbogen ueber den auffaellig geformten und steilen bergspitzen, und setzten uns ausgeruht erneut 8h in den bus - reiseziel Piura / PERU !
Mitten in der nacht kamen wir am grenzposten an. unkomplizierte aus- und einreise, weitere 2 h fahrt, ankunft in einem regnerischen piura. eine andere welt.

zumindest eine um einiges trubeligere welt als die ecuadorianische. ich LIEBE es jetzt schon.
wir steigen ins naechste motorrikschataxi und lassen uns etwas unentschlossen herumkutschieren. da heute die busse streiken, bleiben wir erst einmal eine nacht hier, und hoffen auf schoeneres wetter morgen an der kueste. auf der suche nach einer moeglichst billigen uebernachtung, bekommen wir schon einen eindruck von der stadt. die vielen motorrikschas geben ihr einen orientalischen flair. alles ist viel aermer. gammlige holzverschlaege als verkaufsstaende, ein aufgerissener und so belassener strassenabschnitt, die rikschas nehmen ganz selbstverstaendlich die matsch-abkuerzung durch den gruenstreifen oder fahren auch mal im gegenverkehr. alles staubig.
in unserem zimmer schlafen wir noch ein bisschen. busfahrten sind anstrengend- auch wenn man sie verpennt. zwei einfache betten, hellblau geflieste und aprikot gestrichene wand, ein duschvorhang als tuer zum klo. durch eine milchglasscheiben wecken uns die stimmen dreier maenner. sie diskutieren ueber die bibel.
dann machen wir uns auf die suche einer bank. in peru ist die waehrung neue sol. drei sol entsprechen ziemlich genau einem dollar. es heisst peru sei viel billiger als ecuador.
auf dem weg ins zentrum kommen wir am markt vorbei. nun fuehle ich mich wirklich ein bisschen nach indien versetzt. es wird obst und gemuese verkauft, fisch, fleisch, es stinkt nach vergammelnden resten, duftet nach gewuerzen, saecke von reis und unbekannten huelsenfruechten staplen sich, staende mit elektrogeraeten bieten fernseher aus dem letzten jahrhundert an:) und rostige motorraeder werden repariert. maenner mit oelverschmierten hosen gruessen mit einem stolzen hello. alles ist kaputter, aelter, zerrissener, aermer und trubeliger als das vertraute quito.
auf nahrungssuche verschrecken wir gleich einmal ein paar damen mittleren alters mit der frage nach einem vegetarischen gericht. nein, reis und salat, das gibts hier nicht. erst nach einigen versuchen fanden wir eine wagemutige, die sich bereit erklaerte, das huehnchenbein wegzulassen. in kulinarischer kreativitaet also noch kein unterschied zu den ecuatorianos...:)
gruesse, und eine schoene zeit,
judith