Donnerstag, 13. August 2009
wie muss man die letzte zeit nutzen? keine ahnung , bin verwirrt. fanny ist fast nicht zu hause; manuel, ihr mann ist im krankenhaus und muss operiert werden. heute abend kommen zwei neue freiwillige an. unsere nachfolger.
aus und vorbei.
aber hab ich schon mal erwaehnt, dass das die beste entscheidung meines lebens war, hierher zu kommen?!
Donnerstag, 6. August 2009
gestern bin ich von einem kurzen aber spannenden abstecher nach La Paz, Bolivien zurueckgekommen. eigentlich wollte ich auf schnellstem wege nach lima weiter, aber es gab keine busse mehr, also habe ich die selbstfolterung auf heute nachmittag verschoben und verb ringe gerade noch einen tag in arequipa im sueden von peru. mit einer englaenderin und einem argentinier aus dem bus habe ich ein zimmer genommen. und jetzt werde ich gerade dauernd von dem lustigen hotelbesitzer abgelenkt.... den ich gestern beim weggehen leider nicht erkannt habe, so dass ich jetzt ein argentinisches weinchen mit ihm trinken muss:). und er mir salsa tanzen beibringen will. es ist 12 uhr mittags:)
la paz ist ein einziger grosser markt. ca die haelfte der weiblichen bevoelkerung traegt die traditionellen roecke, faltenwerfend und schillernd-bunt mit glitzer, ein kunstvoll gestricktes dreieckiges tuch ueber die schultern geworfen und ein melonenartigen hut auf dem kopf, der mit einem gummiband festgehalten wird. gleich am ersten nachmittag hab ich mich mal wieder verlaufen, zwischen den chaotischen verstopften strassen. nach einigem kreisen, vorbei am mercado de brujas (hexenmarkt), kaesen zum verkauf auf plastikfolien am boden, an haushaltswaren und kleidung ueberquellende staende , maennern die schreiend klopapier verkaufen und ein paar einladungen zum weggehen, fand ich dann doch mein hotel wieder.
am naechsten tag auf der weiteren erkundung der stadt (noch mehr markt:) und doch noch ein zentrum) zog ich mit robinson aus chile herum, den ich coca-kauend in der naehe der "hexenstaende" getroffen habe. nachmittags fuhren wir ins valle de la luna, das tal des mondes, im sueden von la paz. die gegend heisst so, weil sie aussieht wie mondlandschaft (zumindest koennte man sich den mond so vorstellen). es ist vollmond, klarer sternenhimmel, wir sitzen auf dem dach eines hauses zweier maler voller bilder und sehen in das tal, das aus lauter termitenhuegelartig geformten sandgebilden besteht, dicht auf dicht wie ein riesiges nagelbrett beschienen vom mondlicht ...
liebe gruesse, wuenscht mir glueck, dass mein hintern keine langfristigen schaeden nimmt von der langen busfahrt...
also dann zum vino...
judith
Sonntag, 2. August 2009
puno gewinnt, von mir nhoechstpersoenlich ueberreicht, den preis der groessten unflexibilitaet was vegetarisches essen zubereten betrifft!!! ich habe in bestimmt 7 restaurants gefragt, unter anderem den tellerbestuecker unter aller logischen ueberredungskunst versucht davon abzuhalten, das huenchenbein zu dem salat und pommes zu legen... aber nur voellige verstaendislosigkeit geerntet:)
der see hiess urspruenglich TITIQAQ(a) (sprich das Q als sehr hartes ch). Titi bedeutet bergkatze, der puma, der bei den inkas und auch den pre-inka-kulturen verehrt wurde. der see hat, mit viel fantasie, die form eines pumas. mitsamt eines ihn anbetenden inkas. (den man aber mit unerfahrenem auge eher als kaninchen interpretieren wuerde.) Qaqa ist die farbe der berge und der steine. es ist nicht nur einfach grau... ich liebe die stolze ausdrucksweise der inkanachkommen...
die hauptattraktion des sees sind die islas de los uros. ein volk, das hier auf kuenstlich aus schilf gebauten schwimmenden inseln wohnt. alles ist aus schilf. der boden unter ihren fuessen, die haeuser, die boote... man kann es sogar essen. (somit sind auch die bewohner aus schilf:) der praesident fujimore hat ihnen solarzellen geschenkt. heute stehen in manchen huetten fernseher. auf schilf.
Mittwoch, 29. Juli 2009
viel passiert in den letzten tagen... mittlerweile bin ich in cuzco angekommen, eine wunderschoene, und ebenso touristische stadt in den anden, erbaut auf alten inkagrundmauern.
ich bin seit ein paar tagen allein unterwegs. tessy hat in lima beschlossen doch wieder nach bogota, kolumbien hochzufahren. ich bin weiter unserer angeplanten route gefolgt.
nach trujillo fuhren wir also auf direktem wege nach lima. lima ist riesig und zur verwirrung des besuchers gibt es mehrere zentren, die ewig auseinander liegen. das centro de lima ist besteht aus grossen protzigen haeusern, praesidentenpalast usw, und kirchen. es gibt eine fussgaengerzone mit teuren geschaeften. alles wirkt sehr europaeisch, vor allem weil kleine strassenverkaeufer oder -kuenstler offenbar von hier wegverboten wurden. schade, es fehlt das was die staedte sonst lebendig macht. gleich bei der ersten besichtigung, haben wir jemand kennengelernt. hihi meine haare sind so praktisch, automatisch wird man immer angesprochen. mit dem und einem mexikaner aus unserm backpackerhostal hab ich dann doch noch einen unterhaltsamen abend verbracht, in einer von zwei identischen und zçeinzigen bars im limacentro...
apropos, unser hostal. so ein abenteuer. wir kamen morgens an, nahmen die naechstbeste billige
unterkunft schliefen aus, und machten uns- voellig kopflos- auf den weg, die stadt zu erkunden.. mit dem bus ins centro , von da ans andere ende der stadt...und abends dann zurueck zum hostal. hihi, von dem wir allerdings nur wussten dass es mochileros heisst (was so viel wie backpacker bedeutet) und in miraflores lag, ein ziemlich grosser stadtteil. naja, das ganze wurde zu einer 2stundigen taxiodyssee. erschwert noch dadurch, das jeder taxifahrer bahauptete, klar kenn ich, und alle meine fragen nach dem aussehen bestaetigte - und dann ueberhaupt keine ahnung hatte... typisch. zu unserem grossen glueck kannte dann ein polizist das hostal. die beschreibung, dass der besitzer ziemlich dick ist, war unsere rettung..
ein weiteres zentrum der stadt ist barranco. da haeufen sich die bars, hotel und restaurants. klein aber angenehm alternativ.
von dort aus kann man ein paar stufen zum meer runterlaufen. kuehl und windig. natuerlich ist der limeñische winter noch lange nichts gegen den deutschen. die haeuser limas reihen sich dicht an dem sandigen abhang. nur ein paar hundert meter breiter streifen, verbaut durch laermige strasse, trennt die stadt dann noch vom meer.
auf den erten blick, enttaeuschte mich lima etwas. ich haette mir es viel chaotischer und spannender vorgestellt. aber schon in der kurzen zeit, die ich es kennengelernt habe, liess sich ahnen, dass es, genau wie in quito, oder noch mehr, viel zu entdecken gibt... eine "mushroom" party auf einem parkplatz (obwohl es ruhig etwas mehr mushroom haette sein koennen..:) da ordne ich salsa und reggaeton nicht ein..), ein vegetarisches restaurant in einem alten zugabteil, ein innen graffitibespruehtes haus, bewohnt von locos, tatoowierern und zirkusleuten, auf das ich mit dem mexikaner zufaellig im langweiligen lima centro stosse.
nach vier uebernachtungen zieh ich dann weiter. wie gesagt alleine. das erweist sich als gar nicht so einfach. der 28 juli ist nationalfeiertag, día de la patria.
paracas, nur ein steinwurf von der, dem gleichnamigen peruaner schnaps ihren namen gebenden, stadt pisco entfernt ist an sich nicht so spannend. klein, flach, staubig. nur dank ihrer naehe zu einem wuestennaturreservat und dem islas ballestas at es sich zum touristenmagneten entwickelt.
ich kam an, als es gerade dunkel wurde, sofort umringt von "taxitaxi", "habitacion?" und "tourestoures". ein alfredo, arbeitet in einem tourbuero, half mir bei der unterkunftssuche. ohne erfolg, alles besetzt. also bot er mir an, in seiner cabaña zu uebernachten, die er manchmal wenns spaet wird, benutzt um nicht nach pisco fahren zu muessen. gut, warum nicht, denke ich... bald komme ich aber dann doch ins zweifeln. alfredo erklaert mir zwar, dass touristen voellig sicher sind. jeder kennt jeden, und wenn etwas passieren wuerde, kaeme deruebltaeter, der die touris vertreibt nicht lebend aus der stadt... na gut, glaub ich ihm ja, aber trotzdem wuiird es immer dunkler und leerer. seine "cabaña" (huette) erweist sich als badloser verschlag aus strohmatten und blauer plastikplane, wie hier hier viele haeuser aufbçgebaut sind. die ganze umgebung besteht aus nicht viel weniger provisorischen unterkuenften. gepinkelt wird hinter der heutte. ich bleibe, eine andere moeglichkeit habe ich ja nicht. und trotz dem zugegeben doch ziemlich hohen risiko (noch am morgen versprachen tessy und ich uns jetzt wirklcih vorsichtig zu sein) lockt das abenteuer:). ich geh noch mit alfredo nach pisco, einen pisco sour trinken. der besteht aus pisco limonen zucker und rohem geschlagenem eiweiss. klingt widerlich, schmeckt aber ganz gut. die gegend ist bekannt fuer ihre wein, und eben pisco produktion. zwei tage spaeter steht in einer pisco/wein-schenke an der wand: pisco es peru, pisco ist peru.
am naechsten morgen nach einer kalten nacht in der wueste, sammel ich mich mit einem riesen haufen in- und auslaendischen touris am pier auf. zwei mal taeglcih legt hier eine riesenflotte islas-ballestas-besichtigungsboote ab. oh ich liiiebe bootfahren:) sonne wind und salzwasser im gesicht... und mit ausblick auf die wuestenkueste. man faehrt an einer riesigen figur vorbei, die dioe paracas-kultur hier vor 900 jahren in den stein gekratzt haben. ueber 100m lang und einen halben meter tief. die bedeutung ist bis heute unklar. die vermutungen sind: zur orientierung fuer seefahrer oder aus astronomischen zwecken.
dann kommen wir bei den inseln an. das peruanische galapagos fuer arme leute. noch ein ganzes stueck vom ziel entfernt seh ich ein seerobbenkopf aus dem wasser schauen. sie grinst kurz zum boot hinueber, ich muss auch grinsen, weils sonst niemnad sieht, und taucht wieder unter. die ertse robbe in live meines lebens...
die inseln sind bewohnt von einer verrueckt riesigen menge an voegeln. unter anderem pinguine, moewen und andere... sie stehen sich nur so auf den fuessen, machen ein ungaubliches geschrei und kacken den ganzen tag. der vogelkot liegt angeblich manchmal bis zu 30m hoch und wird zur verwendung als duenger abgebaut.
auf den felsen luemmeln ausserdem die seeloewen rum, und lassen sich von der sonnne aufheizen. gaehnen manchmal und stoeren sich kein bisschen an den booten voller gaffender menschen... ein schoener ausflug.
ich bleib noch eine nacht. kartenspielen und weintrinken mit alfredo. und mach mich dann wieder auf richtung panamericana, einen bus weiter richtung sueden nehmen.
ich moechte nach nasca, wo die beruehmten nasca linien zu bestaunen sind. dazu muss ich den bus in ica wechseln. die stadt ist mal wieder typisches peru chaos und man kann sie nicht einfach so unbesichtigt liegen lassen. ich wander ein bisschen herum, setz mich unter den laubenbeschatteten vorplatz einer kirche und geniesse die atmosphaere. da kommt ein typ vorbei. ob ich jmd in rosa t-shirt gesehen haette. ich muss lachen, nein, hab ich nicht. wir kommen ins gespraech, er heisst auch alfredo, erzaehlt mir von der stadt und schlaegt vor einen kurzen abstecher nach huacachina zu machen, eine oase ganz nah am ort. nach kurzem hin und herueberlegen, beschliess ich mitzukommen. ich hab zeit und muss mich nach NIEMNDEN richten. kann machen was ich will.
wir erklettern eine duene, ueber einem dreckigen see mit tretbooten und einer handvoll hotels und palmen. man kann hier sanndboarden. das ist wie snowboarden, nur im sand. egtl wollt ichs ausprobieren, aber es ist so heiss, der sand klebt ueberall..ich lass es lieber. die aussicht ist ungalublich.
alfredo will mir das ica-nachtleben zeigen. also doch eine nacht hierbleiben. wir gehen eine widerliche mischung aus pisco und suessem wein trinken... dann doch lieber nur der wein. morgens ein lecker-jugo-fruehstueck und museumsbesichtigung. (hihi die paracas leute hatten wohl manchmal dreads. und was fuer lange!! ausserdem haben sie es, wie viele kulturen, schick gefunden, ihre koepfe zu verbeulen. dazu wurden die babys auf eine wiege gespannt, die aussieht wie ein folterinstrument...)
auf der fahrt nach nasca, bekomme ich mal wieder ich weiss nicht wie viele heiratsangebote von saemtlichen kontrolleuren und busjungs... mitten im nichts schmeissen sie mich dann aus dem bus, nicht ohne mir ihre nummer aufzudraengen:). ich bin in dem riesigen gebiet, in dem mal irgendjemand unerklaerliche geometrische linien und tiersymbole gekratzt hat. ueber hunderte von quadratkilometern, und sichtbar nur aus der luft. wie sie das gemacht haben, weiss bis heute niemand. man vermutet dass es eine bitte um wasser war. von einem rostigen metallgestell direkt neben der panamericana kann man zwei figuren des riesigen komplexes sehen. ich bin fast eiun bisschen enttaeuscht, so spektakulaer sind die gar nicht. aus der luft muss das tausendmal krasser sein.
ich sitze auf meinem rucksack, in der sonne schwitzend, auf den bus wartend. ich beobachte die trucks , die in schneckentempo die schnurgerade , in der ferne flimmernde strasse entlangkriechen, an mir vorbeidroehnen und wieder genauso langsam davonzuckeln.
nachmittags erreiche ich nasca, auch das ein ganz sympathischer ort. hier such ich mir allerdings wirklich nur den naechsten bus, mal wieder mit der hilfe eines freundlichen chicos, von dem ich mir nicht eimal den namen gemerkt habe.
14h fahrt... nach cuzco.
jetzt bin ich in cuzco. hab durchfall und erstmal den halben tag verschlafen. gibt noch viel zu entdecken...und kiloweiseandenken einzukaufen:)
bis dann, liebe gruesse
judith
Samstag, 18. Juli 2009
ich glaube jeder ort in peru hat seine plaza de armas (Waffenplatz), ein hauptplatz im zentrum. hier in trujillo ziemlich langweilig und haesslich. in cajamarca wunderschoen. alte herren auf parkbaenken, eisverkaeufer, ein paar koloniale kirchen drumherum. rasensprenger. kleine jungs, die dir mit jaemmerlichsten mitleidston bonbons verkaufen wollen, oder die schuhe putzen.wie schenken ihnen erdbeeren. es ist donnerstag, gefuehlt: sonntag. keiner scheint etwas wichtiges zu tun zu haben...so friedlich,- und vor vielen jahren fand hier eins der groessten indianergemetzel statt und atahualpa wurde festgenommen...
oh...und es gibt kaese... cajamarca scheint beruehmt fuer kaese und sein manjar (suesser brotaufstrich), also milchprodukte, zu sein. das tal ist weit und flach, und ausserhalb des ortes mit gruenen kuhweiden bedeckt.
abends sitz ich auf der plaza de armas und schreibe postkarten. ein etwa dreizehnjaehriger junge kommt und beginnt geige zu fideln...
gestern wagten wir uns dann wieder in den bus, noch kaum kuriert von der anstrengenden hinfahrt. dieses mal fahren wir tagsueber um die wahsinnslandschaft zu bestaunen.
eine landschaft aus staub. kakteen, steinen, manchmal ein paar ziegen und eine huette... es wird noch viel trockener als auf den bildern zu sehen. spaeter dann wieder gruene reisfelder in einem flusstal. die aecker werden mit zwei stieren bewirtschaftet. dann ein riesiger see, zwischen wuesten bergen. als es schon dunkel ist, kann ich draussen weder pflaenzchen noch huegelchen ausmachen. nur noch flacher sand.)
jetzt befinden wir uns also in trujillo, gegruendet von francisco pizarro, dem spanischen conquistador. huebsch renovierte haeuser gibt es, aber, im vergleich zu den orten vorher, wirkt es etwas ausgestorben.
ein, zwei tage werden wir bleiben. tessy will die schoenstatt gemeinde suchen (eine kirchliche gruppe die auf der ganzen welt ihre kapellchen hat). danach gehts wahrscheinlich direkt weiter nach limaaaaaa!
gruesse, und abrazos.
judith
hihi, wir haben karten gekauft um die wartezeiten auf die busse zu ueberbruecken. ein rommébattle hat begonnen...
in dieses suesse hostal sind wir nur, weils so billig war. voll schoen, mit innenhof voll pflanzenkuebeln. man beachte auch die pflanze auf dem bild hihi
Dienstag, 14. Juli 2009
gestern abend erreichten wir chiclayo. mit guter laune nach der fahrt hinter der kino-panorama-frontscheibe des doppeldeckers. wieder wirkt die stadt sofort sympathisch auf mich. in der apotheke erkundigen sich zwei junge frauen ganz fasziniert ueber alle details meines haarstyles:), freuen sich, dass wir so gut spanisch sprechen. nebenan trinken wir vor dem zubettgehen einen jugo (saft) aus maíz morado, lilanem mais, den man hier ueberall sieht, der mir aber in ecuador noch nie aufgefallen ist.
in chiclayo wollte ich station machen, weil es hier einen grossen markt gibt, mit allem. wie immer essen obst fleisch fisch (in einer schale sich windende, lebende) kleidung stoffen haushaltsgegenstaende...
...peruanischem kaffe und schokolade...
...und zudem, und dafuer ist er bekannt, vielen schamanenutensilien, talismanen, wunderwaesserchen, heilkraeutern und liebespuelverchen.
an einem stand mit, wie brennholz aufgeschichteten, san pedro kaktus(siehe vorheriger eintrag) scheiten erkundige ich mich wie man die droge zubereitet. wir ratschen mit den zwei herren, die sich sichtlich freuen den zwei gringas ihre waren zu erklaeren. die zigaretten sind aus purem tabak. sie werden nachts geraucht, und zwar in gedanken an eine person, die dann von einem traeumen muss. es gibt woodoo puppen und seltsame gebilde, die aussehen wie getrocknete und gefuellte gedaerme, und deren zustaendigkeit ich nicht verstehe, aber lieber auch nicht noch einmal nachfrage...
anderswo stapeln sich getrocknete kraeuter. es riecht wie im teeladen. oder wie vor dem gewuerzregal... man beachte auch den ausgestopften vogel im bild.
neben gegenstaenden aus reinigungsritualen der inkas undkleine flaeschchen mit sehr bunten inhalt, die dich schuetzen sollen, marienfiguren.
in diesem sinne, die besten gruesse. (keine angst ich habe keine woodoopuppe gekauft:)
judith